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Montag – Donnerstag
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Freitag
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ÜBERGANG SCHULE BERUF (OLOV)

Das berufliche Gymnasium ist eine von sieben Vollzeit-Schulformen an der Theodor-Litt-Schule. Eine der Hauptaufgaben der Schule ist neben der allgemein bildenden die berufliche Qualifizierung, die eigenständig und mit externen Partnern durchgeführt wird. Aufgrund der Nähe zur Berufsausbildung und zu den örtlichen Hochschulen ist Berufs- und Studienorientierung schon immer Bestandteil des beruflichen Gymnasiums. Als berufliches Gymnasium findet sich die Berufsorientierung und damit die Orientierung an Studieninhalte der Ingenieurstudiengänge im Lehrplan wieder. Viele Inhalte knüpfen in verschiedenen Fächern, vor allem aber in Technikwissenschaften und Technologie, eng an diese Studiengänge und deren spätere Berufe an. Dennoch ist das Ziel der Berufs- und Studienorientierung nicht ausschließlich an diese Schwerpunkte geknüpft, sondern soll auch den Blick für völlig fremde Berufe und Studiengänge öffnen und schärfen, da Schülerinnen und Schüler (im Folgenden mit SuS bezeichnet) dieser Schulform die allgemeine Hochschulreife erwerben und der berufliche Schwerpunkt die möglichen Studiengänge nicht einschränkt.

Unsere Ziele

ZIELE DER BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IM BERUFLICHEN GYMNASIUM

Das berufliche Gymnasium unterscheidet sich von allgemeinbildenden Oberstufen dadurch, dass ein Leistungskurs und mehrere Grundkurse in einem technischen Schwerpunkt unterrichtet werden. An der Theodor-Litt-Schule sind dies Mechatronik und Datenverarbeitung. SuS entscheiden sich meistens bewusst für diese Schulform und haben insofern oft bereits konkrete Berufswünsche. Der Schwerpunkt der Berufs- und Studienorientierung liegt daher häufig in der Bestätigung und Festigung des Berufswunsches. Als technisch-orientiertes Gymnasium bieten wir Schülerinnen die Chance, geschlechtsbezogene Stereotype aufzubrechen. Die unten aufgeführten BSO-Aktivitäten sollen die SuS in folgenden Bereichen fördern:

  • SuS können eigenständig Entscheidungen in Bezug auf ihren Berufs- und Lebensweg treffen und planen zielgerichtet den Übergang in die Berufswelt bzw. in das Studium.
  • SuS sammeln praktischen Erfahrungen in der Berufs- / Arbeitswelt und reflektieren dies in Hinblick auf die eigenen Entscheidungen.
  • SuS kennen Informationssysteme zur Studien- und Berufswahl sowie Bildungs- und Ausbildungswege ausgewählter Berufe / Studiengänge, für die ein persönliches Interesse besteht.
  • SuS haben Einblicke in verschiedene Studiengänge, knüpfen erste Kontakte zu Hochschulen und sammeln Erfahrungen an der Hochschule
  • SuS verfügen über Personal-, Sozial- und Methodenkompetenzen, die in Studium und Beruf von Bedeutung sind

BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG

IN DEN JAHRGANGSSTUFEN DES BERUFLICHEN GYMNASIUMS

EINFÜHRUNGSPHASE E1 /E2

In der Eingangsphase stehen Personal-, Sozial- und Methodenkompetenzen im Vordergrund. In der Einführungswoche werden Sozial- und Methodenkompetenzen erarbeitet, die für die weitere Arbeit in der Oberstufe und auch im Beruf bzw. Studium wichtig sind. In einigen Fächern werden diese Kompetenzen weiter ausgebaut, hierzu gehört das Präsentieren, Erstellen von Hausarbeiten, Arbeiten mit Office-Produkten, etc.  Außerdem finden in der Einführungsphase Studienfahrten oder Exkursionen statt, in der die SuS mit der Berufswelt und dem Studium in Berührung kommen (z.B. Studienfahrten mit Betriebsbesichtigungen  und/oder Schnupperveranstaltungen an einer Hochschule). Diese Studienfahrten können einwöchige sein oder sich auf mehrere eintägige Fahrten verteilen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der Personal- und Sozialkompetenz in Hinblick auf die beruflichen Anforderungen in der Teamarbeit.

QUALIFIKATIONSPHASE Q1 / Q2

In der Qualifizierungsphase steht vermehrt die Berufs- und Studienorientierung im Vordergrund. SuS analysieren ihre Stärken und Schwächen, entwickeln kurz-, mittel- und langfristige Ziele und leiten daraus konkrete Aktivitäten für die Berufs- und Studienorientierung ab. Dazu gehören u.a Besuche von Bildungsmessen, Hochschulen und auch Labortage an der THM. Die SuS lernen Studieninhalte kennen, erhalten erstmals eine Studienberatung und setzen sich mit Anforderungen an Studierende auseinander. Im 1. Ausbildungsjahr hat die Berufs- und Studienberatung zwei Schwerpunkte, die Beratung derjenigen SuS die nach der Q2 mit Fachhochschule abgehen und in die Berufsausbildung oder in einen Bachelorstudiengang wechseln, und die SuS, die die allgemeine Hochschulreife anstreben. Erstere müssen ganz konkret beraten und in der Berufs / Studienwahl unterstützt werden, wobei gerade im Falle der Berufsausbildung die kurzen Wege zur Teilzeitberufsschule und zu Ausbildungsbetrieben hilfreich sind. Wie in der Einführungsphase ermöglichen Studienfahrten und Exkurse weitere Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt.

QUALIFIKATIONSPHASE Q3 / Q4

In der Qualifizierungsphase steht vermehrt die Berufs- und Studienorientierung im Vordergrund. SuS analysieren ihre Stärken und Schwächen, entwickeln kurz-, mittel- und langfristige Ziele und leiten daraus konkrete Aktivitäten für die Berufs- und Studienorientierung ab. Dazu gehören u.a Besuche von Bildungsmessen, Hochschulen und auch Labortage an der THM. Die SuS lernen Studieninhalte kennen, erhalten erstmals eine Studienberatung und setzen sich mit Anforderungen an Studierende auseinander. Im 1. Ausbildungsjahr hat die Berufs- und Studienberatung zwei Schwerpunkte, die Beratung derjenigen SuS die nach der Q2 mit Fachhochschule abgehen und in die Berufsausbildung oder in einen Bachelorstudiengang wechseln, und die SuS, die die allgemeine Hochschulreife anstreben. Erstere müssen ganz konkret beraten und in der Berufs / Studienwahl unterstützt werden, wobei gerade im Falle der Berufsausbildung die kurzen Wege zur Teilzeitberufsschule und zu Ausbildungsbetrieben hilfreich sind. Wie in der Einführungsphase ermöglichen Studienfahrten und Exkurse weitere Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt.

KOOPERATIONEN

Da die Theodor-Litt-Schule der größte Einzelzubringer unter den Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen ist, gibt es zu dieser Hochschule und zur Justus-Liebig-Universität enge Kontakte und Kooperationsverträge.  Da gerade in einem technisch-orientierten Gymnasium SuS oft einseitige Begabungen haben, ist eine Orientierung in anderen Aufgabenfeldern als dem naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld zu stärken, so dass auch intensiv in nicht-technischen Bereichen  mit externen Partnern gearbeitet wird. Die Form und Art der Zusammenarbeit wurde in Kooperationsverträgen festgehalten. Dazu gehören:

  • Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen Gießen / Friedberg
  • Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen Wetzlar (StudiumPlus)
  • Kooperation mit dem Stadttheater Gießen

BETRIEBSPRAKTIKUM
Umfang und Zeitraum

In der Q2 des beruflichen Gymnasiums wird ein Betriebspraktikum durchgeführt. Das Praktikum findet in den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien statt. Dies ermöglicht den SuS, das Praktikum in die Ferien zu verlängern.

Ziel des Praktikums

Ziel des Praktikums ist es, einen realistischen Eindruck über einen Beruf zu erhalten. SuS mit konkreten Berufszielen werden einerseits in ihrem Wunsch bestärkt, was oft zu erhöhter Motivation und zu zielgerichteter Suche nach einem Studienplatz führt. Andererseits können SuS auch zu der Entscheidung kommen, dass der ursprüngliche Beruf gar nicht der Wunschberuf ist. Gerade diese Entscheidung hat eine hohe Bedeutung für die weiteren Berufs- und Studienorientierung, weil dadurch eventuell ein unbefriedigendes oder erfolgloses Studium verhindert wird. SuS ohne konkrete Vorstellung von Ihrem Wunschberuf können hier einen Beruf ausprobieren, um die Menge möglicher Berufe weiter einzuschränken.

Material zum Praktikum
  • Informationsquellen
    • Hochschulkompass 
      Studiengangssuche – wird von den Hochschulen selbst gepflegt
    • Wege ins Studium
      Internet-Portal, das Informationen verschiedener Netzwerken verbindet
    • Studien- und Berufswahl
      Internetplattform für die Broschüre Studien- und Berufswahl
    • Abi
      Infos, Reportagen, Berichte zur Studien- / Berufswahl
    • Berufenet
      Internetportal der Agentur für Arbeit, Infos über viele Berufe
    • Ask Justus
      Informationen und Tipps für Studieninteressierte der Justus-Liebig-Universität Gießen
    • Ready for Justus
      Das Self-Assessment der Justus-Liebig-Universität Gießen „Ready for Justus“ ist eine hilfreiche Unterstützung bei Ihrer Entscheidung für einen bestimmten Studiengang.